Bunkerkomplex in Wünsdorf bei Zossen (BRB)

Maybach I und Bunker RANET

 

- Bunker Zeppelin

- Amt 500

 

 

Besuch: Oktober 2013

NAVI: 15806 Zossen, Zehrensdorfer Str. 12

Kostenlose Parkplätze neben dem Informationsbüro.

Ab 1937 wurde bei Zossen/Wünsdorf ein Bunkerkomplex errichtet, über den alle Fernsprechmeldungen der militärischen Führung liefen.

Unsere Führung dauerte 1,5 h und war sachlich fundiert.

 

Für weitergehende Informationen:

 

Sperrgebiet, Gerhard Kaiser, ISBN: 3-86153-152-6

 

WIKIPEDIA

 

Seite der Bücherstadt: www.buecherstadt.com.

Gesprengtes Blockhaus Maybach 1 in Wünsdorf Gesprengtes Blockhaus Maybach 1

Die Blockhäuser wurden durch die Sprengungen entfestigt, d.h. unbrauchbar gemacht. Durch den Betoneinsatz mit entsprechender Bewehrung sackten die Gebäude bei der Sprengung zusammen und liegen als Ruinen frei. Mehr war damals nicht notwendig und später zu kostenaufwändig.

Gesprengtes Blockhaus in Maybach 1 (Wünsdorf/Zossen) Gesprengtes Blockhaus in Maybach 1

Für die feindliche Luftaufklärung sollte der Komplex von oben als eine normale Siedlung erscheinen.

Eingang zum Bunker "RANET" (Wünsdorf) Eingang zum Bunker "RANET"

Von der Wehrmacht wurde der ursprüngliche Haupteingang gesprengt. Der heutige Haupteingang ist ein Anbau der Sowjetarmee.

Russische Drucktür im Bunker "RANET" Russische Drucktür im Bunker "RANET"
Sprengloch in der Decke des Bunkers "RANET" Wünsdorf Sprengloch in der Decke des Bunkers "RANET"

Um den Bunker zu entfestigen wurde ein Loch in die Decke gesprengt.

 

Diese Beschädigung ließ sich beim Einzug der Sowjetarmee nicht rückgängig machen. Das Problem wurde auf russische Art ganz einfach gelöst:

 

Vor und hinter dem beschädigtem Bereich sind Schleusen installiert. Damit befand sich mitten im Bunker ein "schmutziger Bereich".

Bunker "RANET" Bunker "RANET"
Einer der Ausgänge vom Bunker "RANET" (Wünsdorf) Einer der Ausgänge vom Bunker "RANET"

Impressionen Maybach I

Impressionen vom Bunker "RANET"

Das Gelände ist umzäunt und nur im Rahmen der Führungen zugänglich. Unsere Führerin  war sehr gut und erzählte ausgewogen zur Geschichte und Technik der Anlage.