Festung Dömitz (MPV)

Ziegelfestung an der Elbe

 

 

Besuch: September 2011

Besuch: Mai 2008

 

www.festung-doemitz.de

NAVI: 19303 Dömitz, An der Festung 3

Freie Parkplätze direkt vor der Festung.

Die Festung Dömitz ist die größte erhaltene Ziegelfestung in Nord- Deutschland. Errichtet wurde die Festung von 1559 bis 1565 nach italienischer Manier.

Festung Dömitz Eingangstor Festung Dömitz Eingangstor mit krenelierter Mauer

Eingangsbereich der Festung mit krenelierter Mauer.

 

Tor und Mauer bilden eine Art Zwinger vor dem eigentlichen Eingang in die Festung. Einen Überraschungsangriff durch Infanterie konnte man damit sicher abwehren; bei einer Belagerung der Festung mit Artillerie wäre die Anlage wahrscheinlich als erstes niedergelegt worden.

Festung Dömitz Eingangsverteidigung Festung Dömitz Eingangsverteidigung

Geschützstände hinter dem Eingangsbereich. Die Kanonen konnten das Eingangstor bestreichen. Ösen für die Verzurrung und Vorholung der Geschütze nach dem Schuss fehlen.

Blockhaus auf der Wallkrone einer Bastion.

Festung Dömitz nasser Graben mit Bastion Festung Dömitz, Bastion mit nassem Graben

Blick auf eine Bastion und den nassen Graben. Die Geschützscharten in der Bastion dienen der Flankenverteidigung. Damit konnten die Mauern der gegenüberliegenden Bastion bei einem Sturmangriff bestrichen werden.

 

Festung Dömitz, krenelierte Mauer Festung Dömitz, krenelierte Mauer

Der Sinn dieser Bauten ist mir nicht klar. Allerdings war man beim Bau der Festung ständig beim Üben und Verändern.

 

Eine krenelierte Mauer, die die Oberfläche einer Bastion schützen soll!

Wirtschaftsgebäude im Innern der Festung.

 

Eine fertig restaurierte Bastion. Die Geschützstände befinden sich tief im Innern der Bastion. Rauchabzüge nach oben, um den Pulverdampf abzuleiten.

Festung Dömitz: Festungsgraben Festungsgraben

Die Festung ist als Pentagon angelegt worden. Alle Bastionen konnten sich zur Deckung gegenseitig bestreichen.

 

Im Vorfeld befindliche Schanzen konnten durch ein Ausfalltor über eine Behelfsbrücke erreicht werden.

Festung Dömitz Ausfalltor 2008 Festung Dömitz Ausfalltor 2008
Festung Dömitz, Eingang zum Ausfalltor Festung Dömitz, Eingang zum Ausfalltor

Eingang zum Ausfalltor in Richtung Elbe. Der Festung waren Erdschanzen vorgelagert, die eine Annäherung an die Festung erschweren sollten.

Festung Dömitz, Ausfalltor zur Elbe Festung Dömitz, Ausfalltor zur Elbe

September 2011

 

Die Brücke für den Übergang zu den Schanzen ist fertiggestellt. Dafür ist der Graben zugewuchert!

Festung Dömitz, Bastion Festung Dömitz, Bastion

Durch Flankenfeuer mit kleinkalibrigen Kanonen oder Kartäschenbeschuss waren die Bastionen in der Lage, sich gegenseitig zu decken. Damit und in Kombination mit dem Wassergraben war die Festung Dömitz sturmfrei.

Festung Doemitz, Eingang zur Kasematte Festung Doemitz, Eingang zur Kasematte

Zugang zur Nord-West-Bastion. Die Geschützstände sind unbeleuchtet, aber dafür hatten wir ja unsere Taschenlampen mit.

Festung Dömitz, Bastion Festung Dömitz, Bastion

2008 konnten wir noch eine andere Bastion besichtigen, die diesmal verschlossen war.

Festung Dömitz, Geschützkasematte Festung Dömitz, Geschützkasematte

Beim Abfeuern der Geschütze entstehen giftige Pulvergase, die abgeleitet werden müssen. Dazu dienten Rauchabzüge in den Decken.

Festung Doemitz, Rauchabzug Festung Doemitz, Rauchabzug
Festung Dömitz, Rauchabzug Festung Dömitz, Rauchabzug

Der Rauchabzug auf der Oberfläche der Bastion. Ob dieses Gebilde nach Artilleriebeschuss der Festung überhaupt noch existiert hätte,

... ?

Festung Dömitz, Kasematte Festung Dömitz, Kasematte

Eingang zu einer weiteren Kasematte.

Besuch September 2011

Die Rekonstruktion der Festung ist bei beiden Besuchen in vollem Gange. Das beeinträchtigt zwar das Fotografieren, ist aber notwendig und macht neue Bereiche der Festung zugänglich für den Besucher.

Museum im Kommandantenhaus. Ein Besuch ist unbedingt zu empfehlen!

Alle Aufnahmen im Museum von der FUJI F500EXR